Was bisher geschah

2013

Auszug aus der Heinrichstraße

Da das Gebäude in der Heinrichstraße abgerissen wurde, um Platz für ein neues Altenheim zu schaffen, mussten wir uns 2013 von unseren alten Räumen trennen.
Obwohl uns damals zugesichert wurde, dass wir die Heinrichstraße erst verlassen müssten, wenn die neuen Räume im Haufeld bezugsfertig seien, mussten wir sie doch früher verlassen, da um uns herum bereits der Abriss der Räumlichkeiten begonnen hatte.

Der Umzug

Statt des uns vorher zugesicherten Umzugsunternehmens stellte die Stadt uns einen einzigen (zwar motivierten) Helfer mit seinem Privatfahrzeug zur Verfügung.
Der Umzug konnte daher (natürlich) nicht wie geplant verlaufen.

Die Ewige Baustelle

Die laufenden Bauarbeiten im Haufeld sorgten dafür, dass wir über Monate hinweg keine Veranstaltungen haben konnten.
Außerdem wurde die Fertigstellung immer wieder durch Inkompetenz verzögert:

Der Notausgang – aller guten Dinge sind drei –

Anstelle eines barrierefreien Notausgangs erhielten wir zunächst eine ca. 1,1m hohe Holztreppe und eine Tür, die nicht den Brandschutzbestimmungen entsprach.
Nachdem wir weiter darauf beharrten, einen anständigen barrierefreien Notausgang zu benötigen, erhielten wir dann doch endlich einen ebenerdigen Ausgang. Allerdings öffnete sich die Tür in die falsche Richtung.
Beim dritten Versuch hat’s dann endlich doch geklappt!

2014 – 2015

Veranstaltungsverbot

Obwohl wir uns größte Mühe gaben die Lärmbelästigung für unsere Nachbar_innen so gering wie möglich zu halten, kam es dennoch zu Beschwerden beim Ordnungsamt.
Daraufhin wurde uns ein monatelanges Veranstaltungsverbot auferlegt.

Räumung einer internen Veranstaltung

Während einer privaten Veranstaltung (nicht beworben, nur für Mitglieder) betraten im April 2015 mehrere Beamt_innen von Polizei und Ordnungsamt unsere Räumlichkeiten und beendeten besagte Veranstaltung frühzeitig.
Zusätzlich wurde uns ein Platzverweis für unsere eigenen Räume erteilt.

Presse-Meeting mit unerwartetem Besuch

Da wir auf unsere Situation aufmerksam machen wollten, luden wir mehrere Vertreter lokaler Zeitungen zu einem Gespräch ein.
Mitten im Gespräch betraten plötzlich zwei Beamte der Polizei die Räumlichkeiten, nach eigenen Angaben, ohne gerufen worden zu sein. Hier ein Artikel aus dem Generalanzeiger, und noch ein passender Kommentar, auch aus dem Generalanzeiger.

Abschluss eines neuen Vertrages

Nach langen Gesprächen mit der Stadt, gelang es uns schließlich, einen annehmbaren Nutzungsvertrag auszuhandeln.
Wir waren allerdings der einzige Verein im Haufeld, bei dessen Vertrag eine „Flüchtlingsklausel“ eingefügt wurde:
Im Falle der Notwendigkeit einer Flüchtlingsunterkunft haben wir unsere Räumlichkeiten zu verlassen, beide Vertragsparteien (also auch die Stadt Siegburg!) würden sich aber schnellstmöglich um  Ausweichmöglichkeiten bemühen.
(Wie wir schon häufiger festgestellt haben, waren wir mit der Klausel einverstanden, zum Einen, da Flüchtlinge auch ein Dach über dem Kopf brauchen, zum Anderen, da uns vertraglich zugesichert wurde, dass sich auch die Stadt um neue Räume bemühen werde)

2016

Der Auszug

Schon wenige Monate später erhielten wir die Nachricht, dass wir die Räume im Haufeld verlassen müssen.
Die Einnahmen unserer letzten Veranstaltung (Silvester 2015/2016) spendeten wir der Flüchtlingshilfe Lohmar Rhein-Sieg und übergaben im Februar 2016 unsere Räume an die Stadt.

Workshop-Raum? Wo?

Obwohl uns auf einem Info-Abend von Bürgermeister Huhn zugesichert wurde, dass wir als Übergang wenigstens einen Workshop-Raum bekommen würden, dait wir wenigstens diese fortführen können, haben wir bis heute (Oktober 2016) immer noch keine Aussicht auf einen Raum von der Stadt.

Und heute?

Zum jetzigen Zeitpunkt (Oktober 2016) haben wir von Seiten der Stadt kein einziges Angebot für etwaige Ersatz-Räumlichkeiten erhalten. Wie oben erwähnt haben wir nicht einmal den versprochen Workshop-Raum bekommen.

Dank der freundlichen Unterstützung des JKC in Troisdorf und des Jungen Forum Kunst e.V in Siegburg können wir zwar hin und wieder unsere SJZ im Exil Parties und einen zweiwöchentlichen Thekenabend veranstalten, allerdings ist das bei weitem nicht genug, um unsere Jugendarbeit wieder aufnehmen zu können und langfristig gesehen keine Lösung.